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Computersicherheit für Anwender

Der Computer, das Internet und E-Mail sind fantastische Arbeitsinstrumente und bieten Vorteile wie etwa Kostenersparnis und schnelle Kommunikationswege. - Doch neben allen Vorzügen gibt es auch Risiken. Nicht nur Hacker und Viren bedrohen die Datensicherheit, oft ist es der Anwender, der durch den unwissenden und sorglosen Umgang mit dem Computer Risiken eingeht.

Daten sichern

Machen Sie eine Sicherheitskopie von wichtigen Daten auf eine CD oder ein anderes Spei-chermedium. Bei einem Computerausfall können so Dateien mit wenig Aufwand wieder hergestellt werden.






Sicherheit-Tools (Freeware)
Antivirusprogramm AntiVir

Firewall Zone Alarm

Anti-Spyware SpyBot


SchoolNetGuide "Sicherheit und Privatsphäre im Web"
Sicher surfen und seine Privatsphäre schützen - das interessiert uns alle. Immer mehr Bereiche des Lebens werden heute mit Hilfe des PCs abgewickelt: Ferien buchen, Zahlungen machen, einkaufen.
Wie im realen Leben ist auch der Datenverkehr leider nicht gefahrlos. SchoolNetGuide 7 indentifiziert folgende Sicherheitsrisiken:
A) Technische Bedrohungen, die zerstörerisch sein können (Viren, Würmer, Trojaner oder Spyware)
B) Ärgernisse, die zwar keinen Schaden anrichten, aber Zeit und Nerven kosten (Spam)
C) Betrügerische Aktivitäten, bei denen jemand an Ihr Geld will (z.B. das Stehlen von Identitäten).
Die Broschüre zeigt auf, von wo die Gefahren ausgehen, auf was Sie beim Mailen und Surfen achten müssen und welche Vorkehrungen Sie nach dem Kauf eines neuen PCs, beim Installieren eines neuen Betriebssystema oder bei einem kabellosen Netzwerk treffen können oder sollten.

Link zu SchoolNetGuide "Sicherheit und Privatsphäre im Web"

Was für Gefahren gibt es für den Anwender? Wichtige Daten werden versehentlich gelöscht. Durch ein zweifelhaftes E-Mail gelangt ein Computervirus auf Ihren Computer und verändert Daten oder versendet in ihrem Namen E-Mails. Eine Sicherheitslücke im Betriebssystem erlaubt es einem Hacker via Internet auf ihren PC zuzugreifen, usw.
Keine Angst - Durch richtiges Verhalten lassen sich solche Gefahren stark reduzieren:


Daten sichern
Die einfachste Massnahme für Datensicherheit ist eine regelmässige Datensicherung (Back-up). Alle wichtigen Daten sind regelmässig auf ein geeignetes Speichermedium (Memory-Stick, ZIP-Diskette, CD, DVD, …) zu speichern. Neuere Computer verfügen meist über einen CD- oder gar einen DVD-Brenner, mit dem sich grosse Datenmengen sichern lassen. Falls bei Ihrem Computer ein solches Laufwerk fehlt, sind im Handel externe Laufwerke erhältlich, die meist über einem USB-Anschluss mit dem Computer verbunden sind.
Es ist zu beachten, dass einzelne Programme eigene Datenpfade haben (Mail-Programme, Bildarchive, …); diese gilt es auch zu sichern. Fast alle Betriebssysteme enthalten Zusatz-programme für die Datensicherung, so genannte Backup-Programme.
Tipp: Überprüfen Sie ab und zu, ob ihre Daten auf dem Sicherungsmedium vorhanden sind. Wenn ja, müssen Sie sich keinen Sorgen machen, falls Ihr PC einmal nicht mehr will.


Was sind Viren und wie kann man sie bekämpfen?

Ein Virus ist ein Computerprogramm, welches mit meist böswilliger Absicht geschrieben wurde, mit dem Ziel sich möglichst schnell zu vermehren. Wird ein Computer von einem Virus befallen, kommt es häufig zu Veränderung und Verlust von Daten sowie zu Störungen des regulären Betriebes. Computerviren werden heute meist mit E-Mail oder mit Datenträgern (Disketten, CD's) übertragen.
Mit einem Antivirenprogramm lassen sich Daten und Programmen auf mögliche Viren kon-trollieren. Viele installierten Antivirenprogrammen arbeiten permanent im Hintergrund (d.h. alle benutzen Dateien werden überprüft) und sind in der Lage einen allfälligen Virus wieder zu entfernen. Wichtig ist, dass der Virenschutz so eingestellt ist, dass er alles überprüft (Daten, Internet, E-Mail).
Da immer wieder neue Viren programmiert und in Umlauf gebracht werden, ist es notwendig, dass sich das Antivirenprogramm immer wieder via Internet aktualisiert.
Tipp: In der Praxis sind eingehende E-Mails die grösste Virengefahr. Offensichtlich nicht sinnvolle E-Mails von unbekannten Absendern sofort ungeöffnet löschen und nur vertrauenswürdige E-Mail-Anhänge öffnen

Was ist SPAM und wie kann man es bekämpfen?
SPAM sind unerwünschte, belästigende E-Mails von unbekannten Absendern. Man spricht auch von Junk E-Mails ("Junk" = wertloser Mist). Solche Nachrichten haben oft nur einen geringen inhaltlichen oder ästhetischen Wert. Die Absender wollen durch das massenweise Versenden solcher Nachrichten auf sich aufmerksam machen, erreichen aber durch die Belästigungen der Empfänger meist das Gegenteil.
Im Gegensatz zu Viren sind SPAM-Mails nicht eindeutig als solche zu erkennen. Ein SPAM-Filter markiert vermutliche unerwünschte E-Mails anhand von Absenderadressen und Text-stellen und verschiebt diese in einen Ordner "Junk E-Mails", wo sie separat gelöscht werden können. Leider kommt es auch vor, dass erwünschte Mails als SPAM markiert werden. Aus diesem Grund wäre es fatal, alle SPAM-Mails einfach zu löschen. Die Trefferquote eines SPAM-Filters ist jedoch recht hoch und der Administrationsaufwand für den Anwender ist bedeutend kleiner als ohne Filter.
Tipps: Antworten Sie niemals auf ein SPAM E-Mail. Häufig sind Schaltflächen vorhanden über die man angeblich diese Mail abbestellen kann. Dies führt aber nicht zum Ziel. Im Gegenteil, hierdurch wird nur die Existenz der Adresse bestätigt. Spam-Mails sollten (ungelesen) gelöscht werden. Generell ist zu empfehlen, die private E-Mail Adresse nur an vertrauenswürdige Personen weiter zu geben.


Sicherheitslücken im Betriebssystem und im Browser
Viele Computeranwender arbeiten mit dem Betriebssystem Windows von Microsoft. Über 90 % der Internet-Surfer benutzen als Browser den Internet Explorer von Microsoft. Die hohen Markanteile machen diese Programme aber auch gefährlich. Finden Hacker eine Sicher-heitslücke in diesen Programmen, so stehen ihnen via Internet entsprechend viele Computer offen.
Immer wenn eine solche Sicherheitslücke bekannt wird, bietet Microsoft einen sogenannten Patch (Flick) dafür an. Dieser kann relativ einfach über Windows-Update-Funktion eingespielt werden. Dabei wird über das Internet das eigene System abgecheckt, und nötige Updates werden angezeigt. Wer dieses Update regelmässig ausführt, bei dem hält sich die herunterzuladende Datenmenge in Grenzen. Wer dies aber länger nicht mehr gemacht hat, bei dem benötigen diese Patches enorme Datenmengen. Wer über keinen Breitbandanschluss für's Internet besitzt, bestellt in diesem Fall besser (gratis) eine CD mit dem Service Pack bei Microsoft Schweiz.
Tipps:
Updaten Sie ihr Windows unter www.windowsupdate.com. Empfehlenswert ist auch der Umstieg auf alternative Browser. Zum Beispiel Netscape (www.netscape.de) oder Firefox (www.mozilla.com) . Sie können problemlos mehrere Browser nebeneinander installieren und benutzen.

 



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