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Was für Gefahren gibt es für den
Anwender? Wichtige Daten werden versehentlich gelöscht.
Durch ein zweifelhaftes E-Mail gelangt ein Computervirus auf
Ihren Computer und verändert Daten oder versendet in
ihrem Namen E-Mails. Eine Sicherheitslücke im Betriebssystem
erlaubt es einem Hacker via Internet auf ihren PC zuzugreifen,
usw.
Keine Angst - Durch richtiges Verhalten lassen sich solche
Gefahren stark reduzieren:
Daten sichern
Die einfachste Massnahme für Datensicherheit ist eine regelmässige
Datensicherung (Back-up). Alle wichtigen Daten sind regelmässig
auf ein geeignetes Speichermedium (Memory-Stick, ZIP-Diskette,
CD, DVD,
) zu speichern. Neuere Computer verfügen
meist über einen CD- oder gar einen DVD-Brenner, mit dem
sich grosse Datenmengen sichern lassen. Falls bei Ihrem Computer
ein solches Laufwerk fehlt, sind im Handel externe Laufwerke
erhältlich, die meist über einem USB-Anschluss mit
dem Computer verbunden sind.
Es ist zu beachten, dass einzelne Programme eigene Datenpfade
haben (Mail-Programme, Bildarchive,
); diese gilt es auch
zu sichern. Fast alle Betriebssysteme enthalten Zusatz-programme
für die Datensicherung, so genannte Backup-Programme.
Tipp: Überprüfen Sie ab und zu, ob ihre Daten auf
dem Sicherungsmedium vorhanden sind. Wenn ja, müssen Sie
sich keinen Sorgen machen, falls Ihr PC einmal nicht mehr will.
Was sind Viren und wie kann man sie bekämpfen?
Ein Virus ist ein Computerprogramm, welches mit meist böswilliger
Absicht geschrieben wurde, mit dem Ziel sich möglichst
schnell zu vermehren. Wird ein Computer von einem Virus befallen,
kommt es häufig zu Veränderung und Verlust von Daten
sowie zu Störungen des regulären Betriebes. Computerviren
werden heute meist mit E-Mail oder mit Datenträgern (Disketten,
CD's) übertragen.
Mit einem Antivirenprogramm lassen sich Daten und Programmen
auf mögliche Viren kon-trollieren. Viele installierten
Antivirenprogrammen arbeiten permanent im Hintergrund (d.h.
alle benutzen Dateien werden überprüft) und sind
in der Lage einen allfälligen Virus wieder zu entfernen.
Wichtig ist, dass der Virenschutz so eingestellt ist, dass
er alles überprüft (Daten, Internet, E-Mail).
Da immer wieder neue Viren programmiert und in Umlauf gebracht
werden, ist es notwendig, dass sich das Antivirenprogramm
immer wieder via Internet aktualisiert.
Tipp: In der Praxis sind eingehende E-Mails die grösste
Virengefahr. Offensichtlich nicht sinnvolle E-Mails von unbekannten
Absendern sofort ungeöffnet löschen und nur vertrauenswürdige
E-Mail-Anhänge öffnen
Was ist SPAM und wie kann man
es bekämpfen?
SPAM sind unerwünschte, belästigende E-Mails von
unbekannten Absendern. Man spricht auch von Junk E-Mails ("Junk"
= wertloser Mist). Solche Nachrichten haben oft nur einen
geringen inhaltlichen oder ästhetischen Wert. Die Absender
wollen durch das massenweise Versenden solcher Nachrichten
auf sich aufmerksam machen, erreichen aber durch die Belästigungen
der Empfänger meist das Gegenteil.
Im Gegensatz zu Viren sind SPAM-Mails nicht eindeutig als
solche zu erkennen. Ein SPAM-Filter markiert vermutliche unerwünschte
E-Mails anhand von Absenderadressen und Text-stellen und verschiebt
diese in einen Ordner "Junk E-Mails", wo sie separat
gelöscht werden können. Leider kommt es auch vor,
dass erwünschte Mails als SPAM markiert werden. Aus diesem
Grund wäre es fatal, alle SPAM-Mails einfach zu löschen.
Die Trefferquote eines SPAM-Filters ist jedoch recht hoch
und der Administrationsaufwand für den Anwender ist bedeutend
kleiner als ohne Filter.
Tipps: Antworten Sie niemals auf ein SPAM E-Mail. Häufig
sind Schaltflächen vorhanden über die man angeblich
diese Mail abbestellen kann. Dies führt aber nicht zum
Ziel. Im Gegenteil, hierdurch wird nur die Existenz der Adresse
bestätigt. Spam-Mails sollten (ungelesen) gelöscht
werden. Generell ist zu empfehlen, die private E-Mail Adresse
nur an vertrauenswürdige Personen weiter zu geben.
Sicherheitslücken im Betriebssystem
und im Browser
Viele Computeranwender arbeiten mit dem Betriebssystem Windows
von Microsoft. Über 90 % der Internet-Surfer benutzen
als Browser den Internet Explorer von Microsoft. Die hohen
Markanteile machen diese Programme aber auch gefährlich.
Finden Hacker eine Sicher-heitslücke in diesen Programmen,
so stehen ihnen via Internet entsprechend viele Computer offen.
Immer wenn eine solche Sicherheitslücke bekannt wird,
bietet Microsoft einen sogenannten Patch (Flick) dafür
an. Dieser kann relativ einfach über Windows-Update-Funktion
eingespielt werden. Dabei wird über das Internet das
eigene System abgecheckt, und nötige Updates werden angezeigt.
Wer dieses Update regelmässig ausführt, bei dem
hält sich die herunterzuladende Datenmenge in Grenzen.
Wer dies aber länger nicht mehr gemacht hat, bei dem
benötigen diese Patches enorme Datenmengen. Wer über
keinen Breitbandanschluss für's Internet besitzt, bestellt
in diesem Fall besser (gratis) eine CD mit dem Service Pack
bei Microsoft
Schweiz.
Tipps:
Updaten Sie ihr Windows unter www.windowsupdate.com.
Empfehlenswert ist auch der Umstieg auf alternative Browser.
Zum Beispiel Netscape (www.netscape.de)
oder Firefox (www.mozilla.com)
. Sie können problemlos mehrere Browser nebeneinander
installieren und benutzen.
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