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E-Government
Was ist E-Government?
«E-Government umfasst
die Unterstützung der Beziehungen, Prozesse und der politischen
Partizipation innerhalb der staatlichen Stellen aller Ebenen
(Bund, Kantone, Gemeinden) sowie zwischen den staatlichen
Stellen (Bund Kantone Gemeinden) und deren Anspruchsgruppen
(Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen, Institutionen)
durch die Bereitstellung entsprechender Interaktionsmöglichkeiten
mittels elektronischer Medien.»
Ziel
von E-Government ist es, die Verwaltungstätigkeit dank
des Einsatzes der Informations- und Kommunikationstechnik
(IKT)so bürgernah, effizient und wirtschaftlich wie möglich
zu gestalten.
Die E-Government-Strategie
Schweiz
Die vom Bundesrat im Januar 2007 verabschiedete Strategie
für die Jahre 2007 bis 2010 legt Ziele, Grundsätze
und Vorgehen zur Zielerreichung fest, und bildet die Grundlage
für die Umsetzung von E-Government auf allen föderalen
Stufen. Diese soll dezentral, aber koordiniert und unter der
Aufsicht eines Steuerungsgremiums und einer Geschäftsstelle
erfolgen.
Ausgehend vom Grundsatz,
dass durchgängig elektronische Verwaltungsgeschäfte
für Unternehmen, Privatpersonen und die Verwaltung eine
Erleichterung dank Bürokratieabbau bedeuten, wurden drei
Ziele in der Reihenfolge ihrer Bedeutung definiert:
| 1. |
Die Wirtschaft wickelt den Verkehr
mit den Behörden elektronisch ab. |
| 2. |
Die Behörden haben ihre
Geschäftsprozesse modernisiert und verkehren untereinander
elektronisch. |
| 3. |
Die Bevölkerung kann die
wichtigen - häufigen oder mit grossem Aufwand verbundenen
- Geschäfte mit den Behörden elektronisch abwickeln.
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Die Strategie legt auch die für die Zielerreichung nötigen
Instrumente fest. Ein zentrales Element ist der Katalog priorisierter
Vorhaben, welcher regelmässig aktualisiert wird. Er enthält
einerseits E-Government-Leistungen, wobei unterschieden wird,
ob zwingend eine organisationsübergreifende Koordination
nötig ist oder ob eine flächendeckende Umsetzung
mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch dezentral erfolgen kann.
Andererseits enthält er die Voraussetzungen, die für
mehrere der Leistungen unerlässlich sind und für
die eine schweizweite Abstimmung nötig ist.
Links
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Bericht
zum Stand von E-Government in der Schweiz
(Uni St. Gallen
- Mai 2007) |
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Mit dem Projekt "E-Government-Barometer"
der Universität St. Gallen werden der Stand und
die Entwicklung von E-Government in der Schweiz untersucht.
In der Schweiz entwickelt sich e-Government auf einem
tiefen Niveau weiter. Das Online-Angebot der öffentlichen
Verwaltungen ist seit 2004 nur bescheiden gewachsen.
In fast allen Teilen der Befragung zeigt sich, dass
sich das E-Government auf weiterhin vergleichsweise
tiefem, aber dennoch konstant steigendem Niveau entwickelt.
Das Online-Angebot ist nach wie vor vergleichsweise
bescheiden. Die schlechten Ergebnisse der eEurope
Studien der letzten Jahre scheinen - wenn überhaupt
- nur gerade die E-Government Spezialisten zu beunruhigen.
-> Mehr
Informationen ...
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| www.ch.ch |
Wegweisersystem, das
Sie durch die Verwaltungsstellen von Bund, Kantonen
und Gemeinden führt. Das Informationsportal gibt
Ihnen Antwort auf administrative Fragen des täglichen
Lebens und verbindet Sie direkt mit den verantwortlichen
Verwaltungsstellen.
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| www.isb.admin.ch/... |
E-Government-Site des
Informatikstrategieorgan des Bundes
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| www.ech.ch |
Verein eCH zur Förderung
von E-Government-Standards in der Schweiz.
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| www.evanti.ch |
Mit der schweizweiten
Initiative "eVanti.ch" treibt der Bund in
enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und Gemeinden
eGovernment flächendeckend voran - und damit gleichzeitig
das innovative Image der Schweiz als in der Informationstechnologie
führenden Wirtschaftsstandort.
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| www.infosociety.ch |
Infosociety präsentiert
auf ihrer Site alle Dokumente des Bundes zu Themen um
die Informationsgesellschaft, nationale und internationale
Studien, Berichte und Statistiken, die Aspekte der Informations-
und Wissensgesellschaft beleuchten, sowie interessante
Links.
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| E-Voting |
Unter E-Voting (Vote
électronique) versteht man die Teilnahme an Wahlen
und Abstimmungen per Internet sowie die elektronische
Unterzeichnung von Initiativen und Referenden, also die
elektronische Ausübung der politischen Rechte.
Beispiel einer E-Voting-Pilotabstimmung (26.11.2006):
Am 26.11.2006 ist in den Kantonen Zürich und Neuenburg
die elektronische Stimmabgabe erneut erfolgreich getestet
worden. Bis E-Voting im ganzen Land möglich sein
wird, dürften aber noch Jahre vergehen.
In den Zürcher Gemeinden Bertschikon, Bülach
und Schlieren hatten insgesamt 17'339 Stimmberechtigte
die Möglichkeit, ihre Haltung zu Kohäsionsmilliarde
und Familienzulage per SMS oder via Internet zu postulieren.
Die Stimmbeteiligung lag bei 43,2%, davon nutzten 17,5%
den elektronischen Weg, ein Grossteil das Internet. Am
höchsten regsten war der Zuspruch in Bertschikon,
wo die Stimmbeteiligung bei 54% lag. Davon nutzten 35%
das E-Voting.
Ein anderes System kam im Kanton Neuenburg zur Anwendung,
wo sich die Interessierten vorgängig registrieren
lassen mussten. Von 3554 Personen, denen diese Möglichkeit
offenstand, wählten 36,9% den elektronischen Weg.
Laut einer Mitteilung der Bundeskanzlei haben beide Versuche
die Vorgaben den Bundes - insbesondere hinsichtlich der
Sicherheit - vollumfänglich erfüllt
E-Voting Heute und in Zukunft:
Seminararbeit
der Uni Fribourg (externer Link) |
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