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Die Panflöte als
Musikinstrument
Die Panflöte besteht aus einer
Reihe von Röhrchen mit denen verschieden hohe Töne
erzeugt werden können. Ein Ton entsteht bei der Panflöte,
indem ein Luftstrom auf die scharfe Kante gelenkt und von
dieser zerschnitten (Schneidekante) wird. Die Tonhöhe
wird durch die Länge der schwingenden Luftsäule
bestimmt. Bei der Panflöte geschieht dies durch verschieden
lange Röhren, die zu Reihen gebündelt sind.
Bei einem Tonumfang von meist 2-3 Oktaven, aber auch bis
zu fast 4 Oktaven, sind die fast alle Panflöten diatonisch
gestimmt, meist in C-dur oder G-dur. Halbtöne werden
dann durch eine spezielle Blastechnik erzeugt, z.B. indem
die Panflöte gekippt wird und die Unterlippe etwas
weiter über die Öffnung des Röhrchens geschoben
wird. Gestimmt wird eine Panflöte durch festgedrückten
Bienenwachs.
Panflöten entstanden in den verschiedensten Kulturen
auf der ganzen Welt vor bis zu über 6000 Jahren. Aus
Südamerika bekannt sind die windig klingenden Panflöten,
bei welcher die Röhrchen in einer oder mehreren geraden
Reihen gestuft angeordnet sind.
Die rumänischen Panflöte hat einen eher klareren
Ton und die Röhrchen sind in einem Bogen angeordnet.
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Geschichte der Panflöte
Über die Entstehung des Instruments besagt die Legende
in der griechischen Mythologie, es sei dem bärtig-struppigen,
bockfüssigen, lüsternen Gott Pan zu verdanken. Pan,
Beschützer der Auen, Wälder und Hirten, stellte
bei seinen Streifzügen durch Arkadien besonders den Nymphen
nach. Wo Pan auftauchte, erregte er Panik ( daher das Wort
). Die schöne Nymphe Syrinx erschrak so sehr, dass sie
sich in die Fluten des Flusses Ladon stürzte. An der
Stelle, wo sie untertauchte, schoss aus dem Wasser ein Schilfrohr,
das Pan abriss und in Teilstücke brach, die er aneinanderreihte.
Und er blies, zum Trost oder aus Trauer, hinein in das Instrument,
das seither in der Musikwissenschaft mit Syrinx benannt wird.
In der griechischen Mythologie ist Pan der Hirtengott. Die
Hirten fürchteten sich vor seinem Anblick, doch als den
Gott der Wälder und Wiesen baten sie ihn um Schutz für
ihre Herden und brachten ihm dafür auch Opfer dar.
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