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Wie
nutzen Jugendliche das Internet?
Chaten
Chatten gehört
zu den beliebtesten Online-Aktivitäten von Jugendlichen.
Chats sind öffentliche Plattformen, auf denen man sich
häufig mit Unbekannten unterhält. Reizvoll am Chatten
ist die relative Anonymität, denn es wird unter einem
Pseudonym, dem «Nickname», kommuniziert. Jugendliche
testen so ihre Grenzen aus, lernen neue Leute kennen, sprechen
über ihre Lieb-lingsthemen und flirten.
Bei Videochat-Plattformen können Menschen aus aller Welt
live über Mikrofon, Kopfhörer – und Videokamera
kommunizieren. Für Kinder und Jugendliche sind Webcams
oft ungeeignet, da nicht kontrollierbar ist, wer wem was über
die PC-Kamera zeigt.
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Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien ... |
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Ein Ratgeber für digitale Medien (Herbst 2011).
Link
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Link zum Thema ... |
| SchoolNetGuide
Nr. 10 "Online bin ich Rebell_3000" -
Jugendliche im Internet
Wenn Jugendliche sich im Internet in "Rebell_3000"
verwandeln, haben Eltern und Lehrer selten Einblick
in diese andere Persönlichkeit. Für Jugendliche
ist das Internet Teil ihres Alltags: sie spielen
online, chatten mit Freunden oder telefonieren per
Computer.
Der Internet-Ratgebers zeigt,
was virtuellen Identitäten so faszinierend
macht, wo Chancen und Risiken liegen - und wie man
Kinder und Jugendliche unterstützen kann im
Umgang mit dem Internet.
Link
zu SchoolNetGuide 10 - Jugendliche im Internet |
Medienpädagogik:
Tipp MPFS |
Der
Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest
(mpfs) erhebt, dokumentiert und verbreitet Daten und
Informationen zur Nutzung, Funktion, Wirkung und den
Inhalten von Medien in Deutschland.
Die Basisuntersuchungen bieten seit 1998 kontinuierliche
und repräsentative Daten zur Mediennutzung von
Kindern und Jugendlichen.
Mehr Infos: www.mpfs.de |
Jugendliche und Handy |
Die
Broschüre "Handy ohne Risiko" richtet
sich an Eltern, stellt Risiken von Handys und mobilen
Spielekonsolen dar, enthält Ratgeberteil und
Sicherheitstipps.
Link
Broschüre: ... |
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Jugendliche im Strassenverkehr |
RoadCross
- Unfallprävention und Bewältigung
Jeder zweite Lenker zwischen 18 und 25 Jahren verursacht
einen Unfall. Die Gründe für die überdurchschnittlich
vielen Unfälle bei jungen Autofahrern sind vielfältig.
Hauptursachen sind jedoch die mangelnde Fähigkeit,
die Folgen eines Verhaltens (überhöhte Geschwindigkeit,
Auswirkungen von Alkohol und andern Drogen, mangelnder
Abstand, telefonieren am Steuer etc.) abschätzen
zu können, sowie die fehlende Einsicht in die
Gefährlichkeit des Risikoverhaltens.
Mehr Infos:
www.roadcross.ch
www.vsr.ch
www.die-wahrheit.ch
www.sicherheitsgurt.ch
strassenverkehrsamt.lu.ch
www.kapo.lu.ch
www.bfu.ch |
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Instant
Messenger
Beim Instant-Messaging handelt es sich um private Kommunikation
von PC zu PC, vergleich-bar mit einem Telefongespräch.
Oft findet Instant-Messaging nur im Freundeskreis statt. Der
Windows Live Messenger (früher: MSN Messenger) ist mit
weltweit viele Millionen Nutzern der beliebteste Instant-Messanger.
Jugendliche kommunizieren über den Windows Live Messenger
hauptsächlich mit Freunden. Ebenfalls möglich sind
Konferenzschaltungen mit PC-Kamera, der Austausch von Dateien
oder Telefonieren über das Internet. Viele Jugendliche
nutzen Instant-Messenger als Telefoner-satz, um sich zu unterhalten
oder zu verabreden – denn der Messenger ist kostenlos,
abgesehen von den Kosten für den Internetzugang.
Beispiel: Windows
Live Messenger (früher MSN)
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Social-Networking-Portale
Auf Social-Networking-Portalen vernetzen sich Nutzer,
knüpfen Kontakte. Ohne technische Vorkenntnisse kann man
sich kostenlos ein Profil erstellen, Fotos, Musik und Videos
auf die eigene Seite laden, ein Online-Tagebuch (Blog) führen,
Echtzeitnachrichten verschicken (In-stant-Messaging) und unbegrenzt
Freunde «sammeln». Das Ziel ist oft sehen und –
vor allem – gesehen werden.
In ihren Profilen schreiben die Nutzer etwa über ihre Hobbys
oder ihre musikalischen und fil-mischen Vorlieben. Manche führen
online ein Tagebuch. Freunde hinterlassen Kommentare –
manchmal verabredet man sich sogar ausserhalb des Portals. Es
ist möglich, das eigene Profil nur für eingeladene
Freunde sichtbar zu machen.
Empfohlen sind solche Portale für Jugendliche ab 16 Jahren.
Zu beachten ist, dass hier persön-liche Informationen zurückhaltend
und überlegt angegeben werden sollen.
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Video-
und Fotoportale
Viele Jugendliche nutzen das Internet wie einen Fernseher, denn
online gibt es ein grosses An-gebot an Unterhaltungsmöglichkeiten.
Beispielsweise bei www.youtube.com
kann der Nutzer aus Millionen von Filmen auswählen. Jeder
kann auch selbst produzierte Filme kostenlos ins Internet stellen
und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Die Faszination von Youtube besteht darin, dass private Videos
oft tausendfach angeschaut werden. Gerade hier ist zu erwähnen,
dass Jugendliche selbst gedrehte Filme nicht zu leichtfer-tig
zu veröffentlichen, da vermeintlich lustige Szenen später
peinlich wirken. Zu erwähnen ist, dass auf solchen Portalen
licht Urheberrechte verletzt werden können und einige Inhalte
für Jugendliche sicher nicht geeignet sind.
Fotoportale sind moderne, digitale Fotoalben, zusammengestellt
von Tausenden (Hobby-) Fo-tografen weltweit. Sie bieten eine
gigantische Auswahl von Bildern zu jedem erdenklichen Thema.
Eigene Fotos ins Internet zu stellen, damit sie tausendfach
gesehen werden können, oder im Internet nach Bildern
von der letzten Partynacht zu suchen, ist bei Jugendlichen
sehr beliebt. Während man auf Fotoportalen wie Flickr
oder Freefoto Bilder zu fast allen Schlagworten su-chen, sammeln
und kommentieren kann, dienen die Schweizer Party-Fotoportale
vor allem der Selbstdarstellung der Fotografierten.
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Online-Games
Jäger, Sammler oder Stratege? Sportler, Musiker oder Mitglied
einer Anti-Terror-Einheit? On-line-Games bieten dem Spieler
die Möglichkeit, selbst zu entscheiden in welche Rolle
er schlüpfen möchte. Gespielt wird live im Internet,
allein oder im Team gegen andere Spieler aus aller Welt.
Einige Spiele sind kostenpflichtig, andere Verlangen eine Registrierung.
Aber es gibt auch kos-tenlose Spiele. Beispiel
1: Counter Strike - Action und Gewalt
Ein so genantes Ego-Shooter Spiel (lat. ego = ich; engl. shooter
= Schütze), bei dem sich der Spieler mit verschiedenen
Schusswaffen gegen Feinde behaupten muss.
In Counter Strike kämpfen Terroristen gegen eine Antiterroreinheit.
Jede Gruppe hat die Aufgabe, die gegnerischen Clans an der Erfüllung
ihres Auftrags zu hindern. Spieler können allein spielen
oder sich in so genannten Clans organisieren und gemeinsam Missionen
erfül-len, etwa Geiseln befreien oder eine Bombe legen.
Für erfolgreiche Missionen erhalten die Spieler Punkte
und Geld.
Das von Gewalt geprägte Spiel wirkt aufgrund der hervorragenden
grafischen Aufbereitung sehr realistisch. Beispiel
2: Jetzt Spielen - Games für Zwischendurch
Ein Paradies für Gamer: Auf www.jetztspielen.ch
gibt es unzählige Online-Games, die gratis gespielt werden
können. Man kann eine Wohnung einrichten, eine Runde Poker
spielen oder als Pinguin an einer Schneeballolympiade teilnehmen.
Zudem gibt es die Rubriken Kinder-spiele sowie Pädagogik.
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Tipps für Eltern |
Kinder und Jugendliche
erlernen heute spielerisch den Umgang mit dem Internet.
Sie gilt es aufzuklären, zu informieren und zu
sensibilisieren, um ihnen den sicheren Um-gang mit dem
Internet beizubringen.
Je nach Alter der Kinder werden Sie unterschiedlich
gefordert sein: vom Kind, bei dem Interesse und Neugier
steigt, bis hin zum technisch fortgeschritteneren Jugendlichen.
Lernen Sie die guten Seiten des Internets mit Ihren
Jugendlichen gemeinsam kennen. Geben Sie Ihre eigenen
Moral- und Wertvorstellungen bekannt und setzen Sie
sie durch. Erklären Sie Jugendlichen, dass im Internet
nicht immer die Wahrheit geschrieben und gesagt wird. |
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