Multimedia
Der Begriff Multimedia bezeichnet
Inhalte und Werke, die aus mehreren der folgenden digitalen
Medien bestehen: Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio,
Video, Interaktion und Spielen.
Inhalte von Multimedia benötigen erhebliche Rechen- und
Speicherkapazitäten. Dies führte bis ungefähr
1990 zu sehr eingeschränkten Inhalten. Durch die gesteigerte
Leistungsfähigkeit von Heimcomputern sind diese Einschränkungen
heute weitgehend eliminiert worden, wobei schnellere Prozessoren,
die allgemeine Verfügbarkeit von mindestens High Color-fähigen
Grafikkarten, von Soundkarten, grafischen Benutzeroberflächen
und die Einführung der CD-ROM, also vor allem Entwicklungen
der ersten Hälfte der neunziger Jahre, den Durchbruch im
Masseneinsatz brachten und Multimedia zum vielzitierten Schlagwort
dieser Zeit machten. Die folgende Zeit brachte dann eher graduelle
Verbesserungen.
Im Bereich der Dateiformate sind in den letzten Jahren durch
neue Kompressionsverfahren von Bild (gif/jpg), Ton (mp3) und
Video (mpeg/avi) oder spezialisierte Softwarepakete wie Macromedia
Director (Autoren-Software) erhebliche Qualitätsverbesserungen
erreicht worden.
Parallel zu den Entwicklungen im Computermarkt wurden auch in
der Unterhaltungselektronik innovative Geräte zur Marktreife
gebracht, die den Ansprüchen von Multimedia entsprechen
(DVD-Player und Spielekonsolen). Ein leidiger Aspekt sind die
Standardisierungsbemühungen der Abspiel-Software, der Trägermedien
(zum Beispiel DVD) und Kompressionsverfahren. Die beteiligten
Firmen versuchen mit Durchsetzung ihrer eigenen Standards Marktvorteile
zu gewinnen, was meistens auf Kosten des Benutzers geht (zum
Beispiel sind nicht alle CD- und DVD-Formate in jedem beliebigen
Abspielgerät lesbar.) |
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Was
ist Streaming? |
| Unter
Streaming (engl. streaming "Strömen, Fließen")
versteht man die kontinuierliche Übertragung
von Daten, das heißt die Übertragung von
Datenströmen. Streaming bezeichnet die aus einem
Computernetzwerk empfangenen und gleichzeitig wiedergegebenen
Audio- und Videodaten.
Um Streaming Media-Angebote nutzen zu können,
ist auf der Empfängerseite eine spezielle Software
erforderlich. Dies kann ein in einen Web-Browser integriertes
Programm (Plug-In) aber auch ein eigenständiges
Wiedergabeprogramm sein. Mögliche Wiedergabeprogramme
(engl. Player) sind Quicktime (Apple), Real Media
(Real Networks), Windows Media (Microsoft),
Um unterschiedliche Laufzeiten
der Daten-Pakete im Netz auszugleichen und damit verbundene
Stockungen zu verhindern, wird im Medienplayer ein
Puffer verwendet. Deshalb erfolgt die Wiedergabe auch
leicht verzögert, typischerweise um 6 bis 30
Sekunden. D.h. wenn also plötzlich nicht genügend
Bandbreite oder Computer-Ressourcen zur Verfügung
stehen, kommen Ton und Bild ins Stocken. |
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Podcasting
- Neues und innovatives Multimedia-Phänomen |
| Was
ist ein Podcast?
Podcast
setzt sich zusammen aus iPOD und BroadCAST, also dem
portablen Musik- und Videoplayer iPod und dem englischen
Wort Broadcast, das hier für Massenverbreitung
steht. Diese Technologie erlaubt es, Videos und TV-Programme
vom Internet auf einen portablen Videoplayer zu laden
und diese unterwegs anzuschauen ganz unabhängig
von fixen Sendezeiten. Der Download lässt sich
mit geeigneter Software («iTunes», siehe
weiter unten) sogar abonnieren - neue Folgen werden
damit automatisch auf den eigenen Computer geladen
und können vom PC/Mac auf den portablen Video-Podcastplayer
kopiert werden.
Technische Voraussetzungen
- Eine schnelle Internet-Verbindung, zum Beispiel
ADSL oder das TV-Kabelnetz.
- Eine Podcatcher-Software zum Herunterladen und Verwalten
von Podcasts, zum Beispiel «iTunes» von
Apple (kostenlos erhältlich für Win und
Mac).
- Einen Computer (Windows oder Apple Macintosh).
- Einen Video-Podcastplayer (zum Beispiel der iPod
mit Videofunktion von Apple), für Audio-Podcasts
reicht ein mobiler Player ohne Videobildanzeige.
Den Podcast herunterladen
Der Vorgang ist sehr einfach. Sinnvoll ist die Verwendung
der aktuellen Version der Software «iTunes».
(Gratisdownload bei Apple,
eine Übersicht unterschiedlicher Podcatcher finden
Sie bei wiki.podcast.de)
Wenn Sie das Programm iTunes installiert haben, finden
Sie im Menu «Erweitert» den Menupunkt
«Potcast abonieren...». Kopieren Sie den
Abo-Link in ihr Programm. Damit startet automatisch
der Download für die aktuelle Ausgabe der Sendung.
Nach dem Herunterladen befindet sich die Datei auf
der Festplatte Ihres Computers. Und natürlich
können Sie die Sendung bereits auf Ihrem PC/Mac
anschauen. Wenn Sie einen der iPod mit Videofunktion
besitzen, lässt sich die Sendung mit Hilfe von
iTunes auch automatisch auf diesen übertragen.
Auf diese Weise können Sie Sendungen überall
hin mitnehmen.
Datenmenge
Das Herunterladen eines Video-Podcasts kann längere
Zeit in Anspruch nehmen. Der Grund: Die zu übertragende
Datenmenge ist gross - eine einzelne, 40-minütige
Sendung kann gegen 120 MB Speicherplatz beanspruchen.
Das tolle Bild- und Tonerlebnis wird Sie für
die etwas längere Download-Zeit entschädigen.
Ein Audio-Podcast lässt sich wegen der geringeren
Datenmenge sehr schnell herunterladen.
Links
Podcast-Portal
für den Unterricht
Hintergrundinformationen zu Podcast
Project
Gutenberg - kostenlos Bücher lesen
Podcast-Sendungen
beim Schweizer Radio DRS
Podcast-Sendungen
beim Schweizer Fernsehen SFDRS
Podcasts
in der Schule: www.schulpodcasting.info
Audacity,
kostenloser Audioeditor und -recorder für Windows
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Links |
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Musiklehre
www.lehrklaenge.de
- Umfassende, gut strukturierte Seite zur Musiklehre/Musikgeschichte
etc.
www.rondoweb.de
- Zahlreiche Infos zu verschiedenen Musikthemen.
www.musikwissenschaften.de
- Online-Übungen zur Musiklehre.
Sounds
www.soundarchiv.com
- Professionelle Soundeffekte zum Download
Lernscouts.de
Eine interessante Plattform für die Gestaltung
kreativer Lernprozesse im Bereich neue Medien.
Mehr Infos: www.lernscouts.de
Verschiedene Tipps zur
Unterhaltungselektronik
Informationen für einen 360-Grad-Rundumblick
auf die Welt der Unterhaltungselektronik.
Mehr Infos: www.E360.ch
Multimedia Heimverkabelung
Das Zusammenführen von Telekommunikations-,
Radio- und TV-Diensten wird weiter zunehmen. Das stellt
neue Anforderungen an die wohnungsinterne Kommunikationsinfrastruktur.
Wer ein Haus baut oder renoviert, stellt sich zunehmend
die Frage, welche Art der Hausverkabelung zukunftssicher
ist. Aus diesem Grund hat der HEV Schweiz zusammen
mit Swisscable und der Swisscom dieses Merkblatt erarbeitet.
Mehr Infos: www.hev-schweiz.ch
Pacte Multimedia
Wettbewerb zur Auszeichnung der besten interaktiven
Multimedia-Projekte.
Mehr Infos: PacteMultimedia
Barrierefreiheit - Zeitungen werden vorgelesen
Im Elektronischen Kiosk des SBV haben blinde und sehbehinderte
Menschen Zugriff auf viele Zeitungen und Zeitschriften.
Mehr Infos: www.sbv-fsa.ch
Vorleser.net – kostenlose
Hörbücher im Internet
Das Internetportal Vorleser.net bietet rund 500 Hörbücher
als mp3-Dateien zum kostenlosen Download an.
Mehr Infos: www.vorleser.net
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